LEBENSQUALITÄT BEI JUGENDLICHEN MIT ANGEBORENEM HERZFEHLER SO GUT WIE IN DER ALLGEMEINBEVÖLKERUNG

Die gesundheitsbezogene Lebensqualität ist bei Jugendlichen mit angeborenem Herzfehler genauso gut wie in der Allgemeinbevölkerung, berichten Forscher aus einer Studie des Kompetenznetzes Angeborene Herzfehler. In einigen Dimensionen war die Lebensqualität bei den jungen Befragten mit angeborenem Herzfehler sogar höher als die Lebensqualität von jugendlichen Teilnehmern der bevölkerungsrepräsentativen „Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland“ (KIGGS-Studie). Dies betraf die Dimensionen „Selbstwert“, „Wohlbefinden in der Familie“ und „Schulisches Wohlbefinden“. Die Forscher beziehen sich mit ihrer Aussage auf Ergebnisse der CoalaH-Studie (Coherence and Quality of Life in Adolescents with Congenital Heart Defects) mit 770 Patienten im Alter von 14 bis 17 Jahren.

Zu ähnlichen Ergebnissen kamen zwei weitere Studien aus Deutschland und Belgien, die ebenfalls die Lebensqualität bei Jugendlichen mit chronischen Erkrankungen mit der Lebensqualität von Gleichaltrigen aus der Allgemeinbevölkerung verglichen haben. Die Wissenschaftler vermuten, dass eine starke familiäre und schulische Unterstützung in Kombination mit einer medizinischen Versorgung auf höchstem Niveau die Voraussetzung für eine gute Lebensqualität von Jugendlichen mit chronischen Erkrankungen ist.

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