LEBENSQUALITÄT PROFITIERT VON KÖRPERLICHER AKTIVITÄT

Wenn es darum geht, Aussagen zum subjektiven Wohlbefinden von Jugendlichen mit angeborenen Herzfehlern zu machen, reicht es nicht, nur die Diagnose oder den medizinischen Schweregrad der Erkrankung zu kennen. Eine Studie des Kompetenznetzes Angeborene Herzfehler mit 770 Jugendlichen hat nun gezeigt, dass das Kohärenzgefühl – also die Fähigkeit mit den Anforderungen des Lebens zurecht zu kommen – eine wichtige Quelle für eine gute Lebensqualität bei Jugendlichen mit angeborenen Herzfehlern ist.
Aus der Studie lässt sich auch ableiten, was Kinder und Jugendliche mit angeborenem Herzfehler am besten für sich tun können. Das stärkste Kohärenzgefühl hatten Jugendliche, die ein- bis fünfmal pro Woche sportlich aktiv waren. Vermutlich beeinflusst also eine regelmäßige körperliche Aktivität das Kohärenzgefühl positiv und damit die Lebensqualität.
